Social Ride
Das Social Ride Projekt befindet sich in der Entwicklungsphase und freut sich ganz bald in die praktische Phase zu kommen. Ab dem 18. März 2025 werden die ersten Workshops, Fahrradtrainings und Rides starten.
Mit der inhaltlichen Auseinandersetzung wurden thematische Ausfahrten entwickelt, Kontakte zu Kooperationsmenschen und Organisationen aufgebaut und Ankündigungsposter-/Flyer und Posts auf Social Media erstellt.

Das Social Ride Projekt: Mobilität und Begegnung auf zwei Rädern
Mobilität ist ein wesentlicher Bestandteil gesellschaftlicher Teilhabe. Doch gerade für Geflüchtete stellt sie oft eine große Herausforderung dar. Das Projekt "Social Ride" setzt genau hier an: Es bringt Geflüchtete auf das Fahrrad und ermöglicht ihnen, selbstständig und sicher in Berlin unterwegs zu sein.
Durch Fahrradworkshops, Fahrtrainings und gemeinsame Ausfahrten fördert das Projekt nicht nur die Unabhängigkeit der Teilnehmenden, sondern schafft auch wertvolle soziale Kontakte, bei denen sie auf ihre Lebensphase angepasste Unterstützungs- und Freizeitangebote kennenlernen.
Ein nachhaltiges Mobilitätsprojekt mit sozialer Wirkung
Dank einer Kooperation mit der Gewobag haben wir Zugang zu mehr als 100 ungenutzten Spendenrädern in Kreuzberg. Gleichzeitig wissen wir, dass in der Unterkunft im Flughafen Tempelhof über 1500 Geflüchtete leben, von denen viele dringend ein Fahrrad benötigen. Unser Ziel ist es, diese beiden Bedarfe zu verbinden: Die Fahrräder werden in einer partizipativen Selbsthilfewerkstatt instandgesetzt und an Geflüchtete weitergegeben.
Das Projekt gliedert sich in drei zentrale Handlungsfelder:
1
Fahrradreparatur und Hilfe zur Selbsthilfe
In der Unterkunft wird eine Selbsthilfewerkstatt eingerichtet, die als Anlaufstelle für alle Fragen rund ums Fahrrad dient. An einem Tag pro Woche unterstützen Ehrenamtliche die Bewohner*innen bei Reparaturen. Zusätzlich finden Workshops zur Fahrradtechnik in unserer Werkstatt statt.
2
Das Herzstück des Projekts: Bewegung, Orientierung und soziale Angebote: Empowerment
Für diejenigen, die sich noch unsicher auf dem Rad fühlen, bieten wir Fahrsicherheitstrainings an. Mit den regelmäßigen "Social Rides" wird das Herzstück des Projekts durchgeführt. Wir besuchen soziale Projekte in der Umgebung, die nützlich für die jeweilige Lebenssituation von geflüchteten Menschen sind. Diese Ausfahrten orientieren sich an den Bedarfen und Wünsche der Teilnehmer*innen.
3
Aktionstage und ein Abschlussfest im Kiez
Um das Projekt in die Nachbarschaft einzubinden, organisieren wir zwei Aktionstage sowie ein Abschlussfest. Dadurch schaffen wir Bewusstsein für das Thema nachhaltige Mobilität und vernetzen die Teilnehmenden mit der lokalen Gemeinschaft.

Mach mit!
Mit Social Ride sollen bis zu 100 geflüchtete Menschen Fahrräder erhalten und darüber hinaus alles rund um die Fahrradtechnik und das Radfahren erfahren.
Durch gemeinsame Social Rides wird ein Bewusstsein für die Umgebung und Angebote geschaffen. Mit dem Fahrrad als Mittel zum Zweck soll die Stadt und Umgebung mit ihren Angeboten und solidarischen Orten und Menschen angeeignet werden. Nach den Rides können die Teilnehmer*innen ihre alltäglichen Wege planen und bestreiten.
Möchtest du mitmachen? Dann melde dich bei Eda.
Anmeldung über E-Mail oder Telefon.
Telefon: 017620058737 - erreichbar dienstags, donnerstags und freitags von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr.